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Aktuelles


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Australische Ministerin zum Informationsaustausch bei den Wohnprojekten der Lebenswege für Menschen mit Behinderungen

Die australische Ministerin für Familien und die Belange behinderter Menschen, Jenny Macklin, besuchte am Montag, den 27. August 2012 die Einrichtungen der Behindertenhilfe der Lebenswege für Menschen mit Behinderungen. Dort informierte sie sich über die Wohnsituation von Menschen mit Behinderungen in Berlin und die dem Wohnen zugrundeliegenden Finanzierungsformen.

Vor Ort erhielt die Ministerin Informationen aus erster Hand von einem Bewohner und der Mutter einer Bewohnerin. Bei einer Hausführung konnte Sie sich ein Bild der Wohnsituation der dort lebenden Menschen mit Assistenzbedarf machen, die auf größtmögliche Selbstbestimmung ausgerichtet ist.

Neben den herkömmlichen Finanzierungsformen des Wohnens bietet die Lebenswege für Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, die Assistenz über das Persönliche Budget zu finanzieren. Der Budgetnehmer kann sich hiermit genau die Hilfen einkaufen, die er benötigt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen auch mit sehr hohem Assistenzbedarf.

Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Berlin-Brandenburg e.V. und Spastikerhilfe Berlin e.V.
i.A. Birgit Stennert
Referentin

Weitere Informationen erhalten Sie gern über die

Wohnbereichsleitung:
Karin Mitterer (Dipl. Sozialpäd.)

030 - 22 44 56 330
karin.mitterer@wp.lebenswege-berlin.de


10.05.2011 - "Rettungsschirme für alle" 



Der Unternehmensverbund Lebenswege zeigte mit AssistenznehmerInnen und MitarbeiterInnen bei der Aktion "Rettungsschirme für alle" eine deutliche Haltung und eine starke Beteiligung.

Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hatte der Berliner Behindertenverband, der Sozialverband Deutschland, die Initiative „Daheim statt Heim“ (www.bi-daheim.de)  und weitere Behindertenverbände zu dieser Aktion aufgerufen.  Mehr als 1.000 Demonstranten waren dem Aufruf gefolgt und zogen vom Brandenburger Tor zum Bundeskanzleramt.


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Lebenswege-Aktion zum 5. Mai 2009
anlässlich des Europäischen Protesttages
zur Gleichstellung vom Menschen mit Behinderung

Lese-Event
„…bis ich erreicht habe, was ich will!“

Der Applaus verklang nur langsam, als Jacoba Neu mit einer Sonnenblume in der Hand zu ihrem Platz zurückkehrte.
Den meisten Zuhörern im völlig überfüllten Kultur-Salon des Schoeler-Schlösschens war anzumerken, wie sehr sie von dem ergriffen waren, was sie soeben gehört hatten.
Am Dienstag, dem 05. Mai veranstaltete Lebenswege zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein Lese-Event.
„…bis ich erreicht habe, was ich will!“ ist der Titel der Lesungsschrift, die Einblicke in die vielfältigen Lebenswege von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen gewährt. Interviews und autobiografische Berichte erschließen sehr persönlich den Alltag und die Lebenswirklichkeit der Vortragenden. Diese waren Assistenznehmer der Lebenswege und ihre Mütter, die ihre Lebenserfahrungen öffentlich machten.
Dabei wurde deutlich, wie vielfältig ein Leben in Selbstbestimmung sein kann und was Menschen mit Behinderungen und ihre Familien in den letzten 5 Jahrzehnten erkämpfen mussten.

Ungläubig reagierte das Publikum, als Frau Göthe schilderte, welche Zustände sie in Berlin vorfand, als 1953 ihre Tochter mit schwersten Behinderungen geboren wurde: die Ärzte konnten keine Aussage zum Zustand ihrer Tochter machen, es gab nur eine Schule in Berlin und kaum Hauslehrer, Freizeitangebote und Arbeitsmöglichkeiten mussten zu diesen Zeiten von den gerade entstehenden Elternvereinen erkämpft werden.
In den Vorträgen der jüngeren Autoren wurde deutlich, dass diese Probleme heute längst gelöst sind. Dennoch enthielt jeder Text ganz persönliche Erfahrungen der Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Diese reichen von baulichen Hürden, aufgrund derer viele Geschäfte oder Restaurants nicht genutzt werden können bis hin zu der Erfahrung, wegen der Behinderung keinen Studienplatz zu erhalten.
Bis zuletzt hätte man das Fallen einer Stecknadel hören können, denn die Vortragenden zogen das Publikum in ihren Bann.
So berührten die Texte nicht nur menschlich zutiefst. Vielmehr müssen sie als Dokumente gelesen werden, die nicht nur behindertenpolitische Themen, sondern unsere gesamte Gesellschaft betreffende Probleme im wahrsten Sinne des Wortes zur Sprache bringen.

Lesungsschrift zum Lese-Event am 5. Mai 2009 downloaden

Die Veranstaltung wurde gefördert durch:  


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