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Medienprojekt Berlin präsentiert: „Wahl inklusiv“ – Filmpremiere
Kurzfilme von Menschen mit und ohne Behinderungen,

So. 30.7. um 17:00 Uhr im Kino Zukunft am Ostkreuz, Laskerstr. 5, 10245 Berlin

2. Aufführung: Di. 1.8. 18:00 Uhr im Café OMA, Holzmarktstr. 19, 10243 Berlin

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Bei dem Videoprojekt produzieren zur Zeit Menschen mit und ohne Behinderungen acht Tage lang kurze Filme rund um das Thema „Politik und Inklusion“. Die Filmideen werden gemeinsam geplant und umgesetzt. Dabei werden sie von drei Filmemacher*innen unterstützt. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine behindertengerechte Toilette.

Geplante Filmbeiträge:

1. Ganzhaben statt Teilhaben - Pride Parade 2017: 1600 Menschen haben in Berlin "behindert und verrückt gefeiert". Wir haben Teilnehmende nach ihrer Meinung gefragt.

2. Der Kanalarbeiter: Linus hat einen eigenen Youtube-Kanal. In seinem Kanal „Handicap-Lexikon“ behandelt er alles, was, Menschen mit und ohne Behinderungen betrifft.

3. Die Leichte Sprache taz: Die Berliner taz veröffentlicht einzelne Artikel zu politischen Themen in leicht verständlicher Sprache. Wir haben eine Autorin in der Redaktion besucht.

4. Sozialoympia: Ein Interview bei einem inklusiven Sportfest. (2 Min)

5. Der Specht der Woche: Christian malt regelmäßig in der taz Bilder zu einem bestimmten Thema für seine eigene Rubrik „Der Specht der Woche“. Er ist politisch interessiert und ist im Vorstand der Lebenshilfe. Christian darf nicht wählen.

6. Der Werber: Alexander hat eine Ausbildung in einer Werbeagentur gemacht. Wir zeigen seinen Arbeitsalltag und sprechen mit ihm über die Probleme, als Mensch mit Behinderung einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

7. Die engagierte Malerin: Heidi ist 73 Jahre alt. Sie setzt sich im Behindertenbeirat Lichtenberg für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Und sie malt.

8. Der Geflüchtetenhelfer: Nauar ist in der Obdachlosenhilfe engagiert und hilft Geflüchteten. Der gebürtige Iraker übersetzt für Texte und hat ein eigenes Hilfsprojekt gestartet. Er sammelt Rollstühle und andere Dinge und möchte sie in den Irak bringen.

9. Der Musiker: Der blinde Olaf singt und musiziert gemeinsam mit einer Freundin im "Duo Lebensgeister“. Er hat einen Inklusionsreggae komponiert.

10. Die Behindertenwerkstatt: Innenansichten einer Werkstatt für Behinderte

11. Die Fotografin: Luna fotografiert Kamerateams und veröffentlicht sie auf ihrem Blog.

12. Werbung: Ein „Werbe-Spot“ über den Umgang mit Menschen mit Behinderung

13. Der Rapper: Adrian rappt seine eigene Texte und macht die Musik dazu.

Das Filmteam steht im Anschluß der Vorführung für Fragen zur Verfügung. Das Videoprojekt wurde gefördert von der Aktion Mensch.

Veranstaltung auf facebook: https://www.facebook.com/events/319812175131161/

An altbekanntem Ort im Fennpfuhl in Lichtenberg, aber dieses Mal mit sommerlichem Datum spielte uns das Wetter einen Streich.

Immer wieder kam aber auch die Sonne raus und es konnte auch draußen gefeiert werden.


Kind läuft über Pfützen

Vor der Buffeteröffnung sprach Ina Frixel und bedankte sich bei allen, die es möglich machen unser Konzept zu leben. Sie stellte aber auch heraus, dass trotz Insolvenzende und dem Ende dieser schwierigen Zeit auch weiterhin um persönliche Assistenz gekämpft werden muss.

Auch die neu gewählte Assistenznehmervertretung stellte sich sich vor und alle vier freuen sich auf die Aufgaben, die auf sie warten.

Danach richteten Herr Langhoff und Herr Dudaschwili Worte an alle und freuten sich vor allem über das endlich erreichte Ende der Insolvenz.

Dann ging es los mit Essen. Eine orientalische Tanzgruppe brachte uns alle in Schwung bevor die Band The Red Box und DJ Nadine den restlichen Abend durchrockten. Ein durchweg gelungenes Fest, gute Atmosphäre, beste Stimmung und viel Freude.

Leute sitzen im kreis im Festsaal

Vielen Dank an alle die dieses Fest wieder möglich gemacht haben!

Text und Bilder: F. Grimm

Ab dem 1. Juli 2017 ist die Insolvenz beendet.

Ansprechpartner, Telefonnummern und Adressen bleiben gleich.

Wir sagen Danke für Ihre Treue.

Informationen zum Ende der Insolvenz der Lebenswege:

Viele entscheidende und beachtliche Schritte sind geschafft.

Das Insolvenz-Planverfahren für die Lebenswege Wohnprojekte gGmbH wurde durch das Insolvenzgericht mit Wirkung zum 01.07.2017 aufgehoben. Alle Fachbereiche der Lebenswege werden von den beiden Firmen Neue Lebenswege gGmbH und Lebenswege Wohnprojekte gGmbH übernommen. Unsere Ansprechpartner, Telefonnummern und Adressen bleiben unverändert.

  • Wir sind und bleiben Ihr Unternehmen, Partner und Anbieter für Assistenz und gelebte Inklusion.
  • Wir gestalten unsere vielfältigen Dienstleistungen auch in Zukunft mit Ihnen gemeinsam.
  • Wir bedanken uns für Ihre Treue und den erfolgreichen Einsatz.

Ihre Lebenswege


Lebenswege Unternehmensverbund ist Neue Lebenswege und Lebenswege Wohnprojekte

Das Blaue Kamel lädt ein zum Vorbereitungstreffen für "Wahlinformationsveranstaltung am 7. September 2017" des Blauen Kamels und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Wann? Mittwoch, 17. Mai 2017,  16 Uhr
Wo?
In der neuen Geschäftsstelle der Spastikerhilfe Berlin eG, 1. Etage


Spastikerhilfe Berlin eG
Kurfürstenstraße 75
10789 Berlin

Thema: 1.  Kampagnenvorstellung "Wahlinformationsveranstaltung",  Fa. Polyform, Joachim Schumann und Frederic Brueckel

Auch Assistenznehmende von Lebenswege sind herzlich eingeladen mitzumachen!



Am 05.04.2017 war es nun endlich soweit. Die Wahl der ASN-V (Assistenznehmervertretung) des Pflegedienstes wurde vollzogen.

Nachdem die sichtlich erwartungsvollen Kandidaten und Wahlbeobachter gegen 16 Uhr eingetroffen waren, kam es zur Auszählung.


52 % der Assistenznehmer haben gewählt, worüber sich die Wahlleiter und alle weiteren Beiteiligten sehr gefreut haben.

Bei der Wahl haben sich fünf Kandidaten aufgestellt. Vier der fünf kommen direkt in die ASN-V, während die fünfte Person die Vertretung der ASN-V wird.

Diese Position hat Jutta Sieminski (rechts im Bild) mit starken 10,7 % erreicht und nur knapp den direkten Einzug in die ASN-V verpasst.

Michael Kutscher (links. i.B.), Andre Nittel (2. von links), Dennis Kohlmey (3. v.l.) und Birgit Rompf, welche leider nicht zum Wahltermin erscheinen konnte, sind direkt

in die ASN-V gezogen. Die Prozentsätze kann man der Tabelle unten auf der Seite entnehmen.

Im Anschluss an die Amtseinsetzung feierten alle die Wahl, die hohe Beteiligung und sind nun in freudiger Erwartung an die Zukunft und die Ergebnisse der ASN-V.

Damit steht nun seit ca. einer Woche die Vertretung unserer ASN fest!

Die ASN-V kann man unter folgender Adresse erreichen: asnv@lebenswege-berlin.de

Name

%

Dennis Kohlmey

26,2

Andre Nittel

16,5

Jutta Sieminski

10,7

Birgit Rompf

15,5

Michael Kutscher

31

Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, MdB und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages laden ein zur

Veranstaltung „Wahlrecht für Alle!“
am 25. April 2017, ab 18 Uhr

im Kleisthaus K1, Mauerstraße 53, 10117 Berlin

Im Juli 2016 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen veröffentlicht. Im Zentrum der Studie steht u. a. der Wahlrechtsausschluss von Menschen, für die dauerhaft zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten ein*e Betreuer*in bestellt ist, von dem über 81.000 Bürgerinnen und Bürger im wahlfähigen Alter betroffen sind.

Die Studie hat dieses wichtige Thema wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit gerückt. So haben erste Bundesländer bereits gehandelt und bestehende Wahlrechtsausschlüsse aus ihren Landeswahlgesetzen gestrichen.

Anmeldungen per Mail an: mandy.haupt@behindertenbeauftragte.de

Programmablauf

Wir trauern um unsere wunderbare, ehemalige Kollegin Charlotte Wolff-Böcker. Mit beeindruckendem Einsatz setzte sie neue Impulse für Inklusion und Bürgerschaftliches Engagement.

http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/35639/Charlotte-Wolff-B%C3%B6ker-ist-f%C3%BCr-immer-von-uns-gegangen.htm

Hilfe, Hilfe!! Hilfeplanung

Das Kernstück einer kundenorientierten Hilfeplanung ist der gemeinsame Dialog zur Zielfindung und Bedarfseinschätzung. Manchmal braucht es mehr als ein alltägliches Gespräch. Wir wollen Sie dabei mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen unterstützen.

In folgenden Fortbildungen können Sie den Methodenkoffer entdecken:


2017/04/05 Kreatives Visualisieren - Ein Workshop für Moderierende

2017/06/01 Aktives Zuhören – Vom einfachen Zuhören zum echten Verstehen

2017/06/20 Prozessvisualisierung - Mit visuellen Methoden Entwicklungen darstellen

2017/07/03 Biographiearbeit: Vergangenheit erinnern - Gegenwart entdecken - Ressourcen erkennen

2017/11/16 Persönliche Zukunftsplanung | Veränderung aktiv und selbstbestimmt gestalten (2-tägig)

Seid dabei und sagt es weiter :o)
Wir freuen uns auf Dich, auf Euch und auf Sie. Auf das, was kommt und beim gemeinsamen Lernen entstehen wird.

Fortbildungs-Tipp: Dienstag, 14.02.2017  Kommunikation mit Menschen mit einer Hörbehinderung - Eine Einführung
Sie üben die Grundgebärden des Alltages und lernen mit Menschen mit einer Hörbehinderung besser zu kommunizieren. Probieren Sie es selbst! Einfach mal "Guten Morgen" sagen, das kann Türen öffnen!

Dr. Anja Lüthy zum ersten Mal bei uns:

Mit den Veröffentlichungen des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und des Pflegestärkungsgesetzes III (PSG III) im Bundesgesetzblatt Ende letzten Jahres, sind nun beide Gesetze rechtsgültig.

Sowohl für die Eingliederungshilfe als auch für die Pflege werden mit Umsetzung der Gesetze Veränderungen bei Leistungsbewilligungen und in der alltäglichen Arbeit verbunden sein. Das wurde in den letzten Monaten schon sehr deutlich als klar wurde, dass die persönliche Assistenz wie sie bei Lebenswege umgesetzt wird, auf der Kippe stehen könnte. Während das BTHG stufenweise bis 2023 in Kraft treten wird, wobei die einschneidensten Veränderungen erst in den nächsten Jahren umgesetzt werden, sind mit Beginn des Jahres 2017 alle 3 PSGs nun gültiges Gesetz.

Der Paritätische Gesamtverband hat zu beiden Gesetzesänderungen Informationen bereit gestellt, die unter den folgenden Links abgerufen werden können:

Zum BTHG

http://www.der-paritaetische.de/nc/fachinfos/artikel/news/handreichung-zum-bundesteilhabegesetz/

Zum PSG III

http://www.der-paritaetische.de/nc/fachinfos/artikel/news/psg-iii-menschen-mit-behinderung/

Text: Franziska Schmidt

***Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.*** Albert Einstein

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

in wenigen Tagen ist Weihnachten und das Jahr nähert sich seinem Ende. Bestimmt können Sie auf viele erfolgreiche Momente und Ereignisse zurückblicken: bestandene Herausforderungen, neue oder abgeschlossene Projekte, neue Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen. Für Ihr Vertrauen, das gemeinsame Lernen und die gute, inspirierende Zusammenarbeit bedanken wir uns ganz herzlich.

Auch für uns kann nun Weihnachten kommen. Unser Programm ist fertig!
Das komplette Fortbildungsprogramm finden Sie unter Fortbildungen 2017.

Ihr Fortbildungsteam

Bild: hi-sci.org

In einem Antwortschreiben an den Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen hat die zuständige Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales erklärt, dass vorläufig auch für das Jahr 2017 die rechtliche und finanzielle Grundlage der persönlichen Assistenz sicher gestellt ist.
Einige Bezirksämter haben die Weiterbewilligung der Leistungen bis zum 31.12.2016 befristet und damit einige Befürchtungen hinsichtlich der Finanzierungsgrundlagen der Assistenz im neuen Jahr bestätigt.
"Die Entgelte für LK 32 können über den 01.01.2017 hinaus gewährt werden. Durch die Weitergeltung der vereinbarten Entgelte bis zur Neuvereinbarung kann der Träger der Sozialhilfe sowohl die rahmenvertraglich vereinbarte Stundenvergütung für den LK 32 (454 Punkte) als auch die in 4 Einzelvereinbarungen festgelegten Entgelte weiter gewähren. Auch die Pflegekassen werden ab dem 01.01.2017 den Pflegebedürftigen den jeweiligen Sachleistungsbetrag unverändert gewähren, sofern der Träger der Sozialhilfe LK 32 bewilligt hat."
Schreiben im Anhang "2016-12-07 SenGS AbtLSchreiben an LfMmB zu LK32 in 2017"
Damit sind noch nicht alle Probleme gelöst. Aus dem "können" wird vermutlich auch wieder ein "muss aber nicht".
Aber auf der Grundlage dieser Positionierung der Verwaltung auf Bitte des noch amtierenden Senators geht man doch ein wenig entspannter auf die nächsten Hindernisse zu.
Text: R. Langhoff

Am Freitag den 26.11.2016 wurde eine Ergänzung zur Mail vom 18.11.2016 an die Bundespolitiker abgesandt. (siehe auch: Mail an Politiker | Vertragsgrundlage von LK32, persönliche Assistenz)

Die Liste der 75 Empfänger-Adressen ist diesmal nicht ausgeblendet, damit klarer wird, wer angesprochen wird.

R. Langhoff

Der Text:

 

Gesetzgeberischer Klarstellungsbedarf im PSG III zur Sicherung der Finanzierung von persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderung

Trägerkooperation der Anbieter von persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderung in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren, 

in Ergänzung zu unserem Schreiben vom 18.11.2016 bitten wir Sie dringend, sich in Bezug auf die beschriebene Problematik, die sich für auf persönliche Assistenz angewiesene Menschen aus der bisherigen Gesetzesvorlage zum PSG III ergibt, für die Aufnahme einer Klarstellung im PSG III einzusetzen und nachfolgende Formulierungsvorschläge des Rechtsanwalts Dr. Oliver Tolmein zu berücksichtigen. 

Rechtsanwalt Dr. Tolmein von der Kanzlei Menschen und Rechte, an die sich die Assistenzdienste aus Berlin hinsichtlich einer rechtlichen Bewertung gewandt haben, empfiehlt dringend eine Ergänzung durch den Gesetzgeber, damit „die entsprechenden Regelungen des SGB XII nicht entgegen den Anforderungen der Verfassung ausgelegt werden können“. 
Seiner Ansicht nach erscheint es daher zweckmäßig, den zukünftigen Paragrafen 63a SGB XII wie folgt zu formulieren:

„Die Träger der Sozialhilfe haben den notwendigen pflegerischen Bedarf zu ermitteln, festzustellen und zu erbringen, der auch erforderliche 
Assistenzleistungen sicherzustellen hat, die einen anderen Bedarf decken, als ihn die in Paragraf 61a Abs. 2 angeführten Kriterien erfassen.“

 Alternativ dazu könnte in Paragraf 61a SGB XII-E auch ein Abs. 3 angefügt werden, der eine Öffnungsklausel enthält, die zum Beispiel so formuliert sein könnte:

„der im Rahmen der Hilfe zur Pflege zu leistende Bedarf kann auch Assistenzleistungen umfassen, die durch andere Beeinträchtigungen der 
Selbstständigkeit oder Fähigkeiten erforderlich werden, als sie in Abs. 2 aufgelistet sind.“

Für viele Menschen, die auf persönliche Assistenz zum Leben angewiesen sind, hat die aktuelle Entwicklung des Gesetzgebungsverfahrens bereits zu einer großen Beunruhigung für die Zeit nach dem Jahreswechsel 2017 geführt.  

Die Zeit ist knapp und wir meinen, es muss hier schnell gehandelt werden!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Uta Wehde, ambulante dienste e.V.

        Rolf Langhoff, Lebenswege gGmbH

        Andreas Wolter, PHÖNIX – Soziale Dienste – gGmbH